| Das Projekt Zum zweiten Mal konnten 2008 und 2009 eine Schulklasse aus dem Gymnasium Laufental-Thierstein mit dem „ältesten Gymnasium der Welt“, dem Brukenthal-Gymnasium im rumänischen Hermannstadt, einen Schulaustausch erleben.
Die Klasse 3IW (damals noch 2IW) hatte vorbereitend unter anderem Eginald Schlattners Roman, „Der geköpfte Hahn“ gelesen und ihm in ausführlichen Aufsatz-Briefen ihre Leseeindrücke dazu mitgeteilt. Zu aller Erstaunen antwortete der vielbeschäftigte Schriftsteller und Pfarrer mit ausführlichen Antwortbriefen. Zu einem Treffen in Rumänien sollte es dann aber nicht kommen, weil der Autor gerade in der Zeit der Programmwoche in Hermannstadt seinerseits auf Lesereise in Deutschland engagiert war. Vielleicht kann der Dialog ja einmal auf einer weitern solchen Tournee in unserem Raum fortgesetzt werden.
So reisten die Schülerinnen und Schüler in der Woche vom 30. August bis zum 5.September 2008 ins rumänische Siebenbürgen, wo sie eine Woche Gast sein durften bei den Familien ihrer Partnerinnen und Partner vom „Bruki“. Von der barocken Aula des Brukenthal-Gymnasiums aus gingen die gemischten Arbeitsgruppen aus Laufener und Brukenthalern dann der Aufgabe nach, einen rudimentären „Jugendführer Hermannstadt“ zu erstellen, das heisst, die Schauplätze zu dokumentieren, die für Jugendliche in Hermannstadt von besonderem Interesse sein könnten. Daneben konnten an einem Ausflugstag zum nahe gelegenen Fogarasch einigen Schauplätzen des autobiographischen Romans ‚geköpften Hahns’ nachgespürt werden.
Ein analoges Programm wurde dann beim Gegenbesuch vom 15. bis zum 20. Februar 2009 aufgenommen, jetzt als „Jugendführer Basel“. Ziel war es beide Male nicht, erschöpfend einen Führer für z.B. jugendliche Reisende herzustellen, sondern mit ausgewählten und vergleichbaren Themen, die Jugendliche interessieren könnten, den Blick für Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu schärfen. Wie weit dies gelungen ist, kann auf den folgenden Links überprüft werden.
Was alles noch so geschehen ist in den zwei Wochen schildern ausserdem die gemischten Teams der „Rasenden Reporter“, die beide Woche dokumentierten, ausserdem eine kleine Fotogalerie.
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